Aktuelles
 
Rausch Steuerberatung
Fuldastraße 16
47051 Duisburg
+49 203 73 95 00
Mitglied der

  09.08.2007
09.08.2007


Übernachtungspauschalen entfallen

Bislang können Arbeitgeber je Übernachtung während einer Inlandsreise 20,00 Euro pauschal und bei Auslandsreisen anstelle des Einzelnachweises Übernachtungspauschalen gemäß der dafür vorgesehenen Tabelle erstatten. Sowohl bei Inlands- als auch bei Auslandsreisen sollen die Übernachtungspauschalen ersatzlos entfallen, so dass somit nur noch ein Nachweis per Hotelbeleg möglich wäre. Darüber hinaus soll die Unterscheidung zwischen den Reisekostenarten aufgegeben werden. Es gäbe dann nur noch eine Auswärtstätigkeit, wenn der Arbeitnehmer vorübergehend außerhalb seiner Wohnung und einer regelmäßigen Arbeitsstätte tätig wird. Hierzu zählen dann auch wechselnde Einsatzstellen und Fahrtätigkeiten. Über den weiteren Verlauf zu diesem Theme werden wir Sie unterrichten.



Reduzierung der Krankenkassenbeiträge für freiwillig gesetzlich versicherte Selbständige

Hauptberuflich Selbständige, die freiwillig gesetzlich krankenversichert sind und deren Einnahmen die bisherige Mindestbemessungsgrundlage von monatlich 1.837,50 Euro unterschreiten, können ab sofort eine Reduzierung ihrer Beiträge beantragen. Diese Neuregelung ist Bestandteil der Gesundheitsreform, die zum 01.04.2007 in Kraft getreten ist. Die Krankenversicherungsbeiträge werden nun auch bei einem niedrigeren Einkommen auf der Basis der tatsächlichen Einkünfte berechnet. Um die Beitragsreduzierung in Anspruch nehmen zu können, müssen Selbständige bei ihrer Krankenkasse einen Antrag stellen. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, ob eine Beitragsreduzierung in Ihrem Fall möglich ist.



Neuregelung der Offenlegungspflicht zum 01.01.2007 durch das EHUG

Mit Inkrafttreten des EHUG (Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister) müssen Kapitalgesellschaften ihren Jahresabschluss beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einreichen und bekannt geben. Als Maximalfrist gilt weiterhin eine Frist von 12 Monaten für die Offenlegung des Jahresabschlusses. Anders als in der Vergangenheit wird nun die fristgerechte und vollständige Einreichung der Unterlagen geprüft. Verstöße werden auf jeden Fall mit Verfahrensgebühren belegt. Kommt die Kapitalgesellschaft trotz Aufforderung ihren Offenlegungspflichten nicht nach, fällt zudem ein Ordnungsgeld zwischen 2.500,00 Euro und 25.000,00 Euro an. Bitte achten Sie dementsprechend auf eine fristgerechte Einreichung Ihres Jahresabschlusses und kontaktieren Sie uns, wenn Sie die verkürzte Erstellung eines Jahresabschlusses wünschen (Erleichterungsvorschrift für kleine Kapitalgesellschaften).

   
design by CUATRO   |   cms by spirito   |   impressum