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Rausch Steuerberatung
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  13.04.2011
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Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung bei geringfügifg
     Beschäftigten (Aushilfen)


Der Arbeitgeber der einen geringfügig entlohnten Beschäftigten einstellt hat für diesen einen Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung in Höhe von 13% des Arbeitsentgelts aus dieser Beschäftigung zu zahlen. Ein Anspruch auf Krankenversicherung ergibt sich hieraus für den Beschäftigten allerdings nicht. Voraussetzung für die Zahlung des Pauschalbeitrags in Höhe von 13% durch den Arbeitgeber ist somit, dass der geringfügig Beschäftigte in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist (z. B. im Rahmen der Familienversicherung, als Rentner, Student oder Arbeitsloser). Für geringfügig Beschäftigte, die privat oder gar nicht krankenversichert sind, fällt somit im Umkehrschluss kein Pauschalbeitrag an.
Wir möchten Sie daher darauf hinweisen, dass gerade bei Prüfungen durch die Deutsche Rentenversicherung in letzter Zeit vermehrt aufgefallen ist, dass bei einigen geringfügig Beschäftigten diese o. g. Voraussetzungen vorlagen und daher kein Pauschalbeitrag zu entrichten gewesen wäre. Für den Arbeitgeber bedeutet dies somit eine um 13% niedrigere Beitragslast, die er gegebenenfalls verschenkt. Wir möchten Ihnen daher dringend empfehlen zukünftig darauf zu achten, ihre geringfügig beschäftigten Mitarbeiter zu befragen, wie deren Versicherungsstatus ist.


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Fahrzeug im Privatvermögen

Gehört ein Fahrzeug aufgrund seiner untergeordneten betrieblichen Nutzung (unter 50%) oder wegen des Verzichts auf die Behandlung als gewillkürtes Betriebsvermögen zum Privatvermögen, darf der Unternehmer nur die anteiligen Kosten für die betrieblichen Fahrten als Betriebsausgaben abziehen. Dafür stehen ihm 2 Methoden zur Verfügung: entweder der von der Finanzverwaltung zugelassene Schätzwert in Höhe von 0,30 Euro je gefahrenen Kilometer oder ein wie nach den Grundsätzen der Fahrtenbuchmethode ermittelter individueller Kilometersatz.
Wird für betriebliche Fahrten ein Pkw gemietet, sind die tatsächlichen Kosten abzugsfähig. Nutzt der Unternehmer ein von den Eltern oder einem anderen Angehörigen unentgeltlich überlassenes Fahrzeug für geschäftliche Zwecke, ist wegen der Drittaufwandsproblematik umstritten, ob der Schätzwert von 0,30 Euro je Kilometer angesetzt werden kann. Das Finanzgericht Nürnberg hat dem Unternehmer nur einen geringeren Satz zugestanden, weil der Untenrehmer einen erheblichen Teil der Kosten nicht selbst getragen hat. Für Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb/Arbeitsstätte sowie für Heimfahrten anlässlich einer doppelten Haushaltsführung kommt die Entfernungspauschale in Höhe von 0,30 Euro pro Entfernungskilometer (nicht gefahrener Kilometer) zum Ansatz. Wir haben daher unsere im Downloadbereich zur Verfügung gestellte Fahrtkostenaufstellung entsprechend angepasst. Wir möchten Sie bitten, zukünftig nur noch diese zu verwenden.
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