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Rausch Steuerberatung
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  13.09.2013
13.09.2013


Neue Rechnungsanforderungen bei Gutschriften

Durch das am 30.06.13 inkraftgetretene Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz wurden neue Rechnungspflichtangaben für Gutschriften wirksam. Erfolgt die Rechnungsausstellung durch den Leistungsempfänger oder einen von ihm beauftragten Dritten, definiert das Umsatzsteuergesetz diesen Vorgang als Gutschrift. Diese Rechnungen sind nach den neuen Gesetzesvorgaben zwingend durch den Zusatz „Gutschrift“ zu ergänzen. Fehlt dieser Zusatz kann der Leistungsempfänger keinen Vorsteuerabzug geltend machen. In kaufmännischer Hinsicht wird unter Gutschrift dagegen regelmäßig z. B. eine Kaufpreisminderung oder die Stornierung einer Rechnung verstanden. Insoweit ist fraglich, ob dies in Zukunft noch zuläassig ist. Es ist daher zu empfehlen, eine Rechnungskorrektur nicht mehr als Gutschrift sondern als z. B. Storno-Rechnung zu bezeichnen.

Beispiel:
Ein Verlag vergibt für die Erstellung von Fachbeiträgen Aufträge an externe, selbständige Autoren. Die Beiträge werden nach der Anzahl der gedruckten Seiten vergütet. Aus diesem Grund haben Verlag und Autor vereinbart, dass die Rechnungserstellung im Gutschriftsverfahren erfolgt. Die Autoren erbringen ihre Leistungen an den Verlag, dem als Leistungsempfänger die Rechnungserstellung obliegt. Nach der gesetzlichen Neuregelung muss der Verlag auf den Rechnungen zwingend den Zusatz „Gutschrift“ anbringen, anderenfalls kann der Verlag aus den Rechnungen keinen Vorsteuerabzug geltend machen.


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