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Rausch Steuerberatung
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  14.08.2013
14.08.2013



Abziehbarkeit von Reparaturaufwendungen neben der Pendlerpauschale

Das Niedersächsische Finanzgericht hat mit einem Urteil einer Klage zur steuerlichen Abzugsfähigkeit von Kfz- Reparaturaufwendungen stattgegeben. Das Finanzgericht stellt sich damit gegen die Rechtsprechung und gegen die Verwaltungsauffassung, die als Abzug von außergewöhnlichen Kfz-Kosten neben der Pendlerpauschale nur Unfallkosten zulassen. Nach dem Urteil sind auf dem Weg vom Wohnort zur Arbeitsstelle verursachte Reparaturaufwendungen somit als allgemeine Werbungskosten steuermindernd zu berücksichtigen.

Das Urteil hatte zum Sachverhalt, dass ein Berufspendler auf dem Weg von seinem Wohnort zur Arbeitsstelle beim Tanken aus Unachtsamkeit statt Diesel, Benzin getankt hat. Als der Motor kurze Zeit nach Fortsetzung der Fahrt „unregelmäßig“ lief, bemerkte er den entstandenen Schaden und veranlasste die Reparatur in einer Werkstatt. Diese Kosten wurden mit der Einkommensteuerveranlagung als Werbungskosten angesetzt, jedoch vom Finanzamt nicht berücksichtigt. Das Finanzamt war der Auffassung, dass neben der Pendlerpauschale nur Kosten eines Unfalls zum Werbungkostenabzug zugelassen sind. Das Finanzgericht sah dies jedoch als falsch an und ließ den Werbungskostenabzug zu.

Sollten Ihnen daher in Zukunft trotz der Inanspruchnahme der Pendlerpauschale auf dem Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte Reparaturkosten entstehen, so möchten wir Sie bitten uns dies mitzuteilen, um den Sachverhalt entsprechend zu prüfen.

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SEPA-Zahlungsverkehr Umstellung ab 2014

Ab dem 01.02.14 verändert SEPA, das einheitliche Euro-Zahlungssystem, den bargeldlosen Zahlungsverkehr auch hierzulande. Alle Überweisungen und Lastschriften in Euro, auch innerhalb Deutschlands, sind dann nach europaweit einheitlichen Verfahren vorzunehmen. Der europäische Gesetzgeber hat mit der Umstellung auf das SEPA-Verfahren unter anderem festgelegt, dass die bisher gültigen nationalen Zahlungsverfahren für Überweisungen und Lastschriften in Euro zugunsten des neuen SEPA-Zahlverfahrens komplett wegfallen. Im Klartext bedeutet dies, dass zu diesem Datum die gewohnten Kontonummern und Bankleitzahlen unwiderruflich wegfallen und Ihre Gültigkeit verlieren. Anstelle dieser sind im Zahlungsverkehr ausschließlich die IBAN (internationale Bankkontonummer) und BIC (internationale Bankleitzahl) anzugeben.

WICHTIG:
Für Ihr Unternehmen aber auch als Privatperson bedeutet die SEPA-Umstellung je nach Nutzungsumfang viel Arbeit. Durch die gesetzlich vorgeschriebene Abschaltung der deutschen Lastschrift- und Überweisungsverfahren stehen Sie vor der Herausforderung, die Umstellung auf SEPA rechtzeitig vor diesem Stichtag zu meistern. Bis zum 01.02.14 müssen daher sämtliche Daueraufträge, Zahlungsverkehrsanwendungen und auch Buchhaltungssysteme die von Ihnen genutzt werden für die Abwicklung von SEPA-Zahlungen fit gemacht werden. Damit auch Sie rechtzeitig und ohne Probleme die Umstellung auf das SEPA-Verfahren meistern, erhalten Sie im folgenden die wichtigsten Punkte zur Umstellung:
  • Anpassung Ihres Finanzbuchhaltungs- und Zahlungsverkehrssystems auf SEPA
  • Die Arbeitsleistung sollte durch feste Arbeitszeiten geregelt und durch entsprechende Stundenaufzeichnungen nachgewiesen werden.
  • Erfassung von IBAN und BIC Ihrer Kunden, Dienstleister und weiteren Geschäftspartnern
  • Umstellung Ihrer bisherigen Daueraufträge auf IBAN und BIC
Ihr individueller Zeitplan für die SEPA-Umstellung sollte so ausgerichtet sein, dass Sie alle Überweisungen und Lastschriften rechtzeitig vor dem 01.02.14 umgestellt haben.



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