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Rausch Steuerberatung
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  16.06.2010
16.06.2010





Dauerfristverlängerung: Sondervorauszahlung wird erst mit der
     Jahressteuer erstattet


Nach der bisherigen Verwaltungspraxis wurde eine Sondervorauszahlung (das sog. Umsatzsteuer 1/11) bei der Umsatzsteuer-Voranmeldung des letzten Voranmeldungszeitraums (wenn keine vorherige Gewerbeabmeldung erfolgt ist regelmäig im Monat Dezember) angerechnet und ein eventueller Überschuss an den Unternehmer ausgezahlt. Nach neuer Rechtsprechung ist diese Vorgehensweise aber nicht mehr zulässig, so dass nun der sich ergebende Überschuss nicht mehr direkt ausgezahlt sondern einbehalten wird bis die Umsatzsteuerjahreserklärung für das betreffende Jahr veranlagt wird. Ich möchte Sie bitten, diese neue Verwaltungspraxis bei Ihrer Liquiditätsplanung entsprechend zu berücksichtigen.
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§ 15 UStG - Anforderungen an den Inhalt einer Rechnung

Allgemeine Beschreibungen wie Trockenbau-, Fliesen- und Außenputzarbeiten genügen nicht den Anforderungen einer zum Vorsteuerabzug berechtigenden Rechnung. Diese muss vielmehr Angaben tatsächlicher Art enthalten, welche die Identifizierung der abgerechneten Leistung eindeutig und leicht nachprüfbar macht. Mit diesem Beschluss setzt der Bundesfinanzhof seine Rechtsprechung zu den Inhaltsangaben fort, die er bereits zuvor für Bauarbeiten sowie Bau- und Beratungsleistungen entschieden hatte.
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Geringfügige Beschäftigung (Minijob) & Riester

Anspruch auf die Riester-Zulage in Höhe von 154,00 Euro und die Kinderzulage haben nur Arbeitnehmer, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind. Zwar führt der Arbeitgeber eines Geringfügig Beschäftigten pauschal 15% zur Rentenversicherung ab, doch eine Versicherungspflicht wird hierdurch nicht hervorgerufen, so dass eine Förderung mit Riester nicht möglich wäre. Verzichtet der Geringfügig Beschäftigte allerdings auf die Versicherungsfreiheit in der Rentenversicherung (sogenannte Option) erwirbt er dadurch bei Abschluss eines Riester-Vertrages einen Anspruch auf die staatlichen Zulagen. Dafür stockt der Geringfügig Beschäftigte den vom Arbeitgeber getragenen pauschalen Beitragssatz in Höhe von 15% um weitere 4,9% auf, so dass insgesamt 19,9% Rentenversicherung abgeführt werden. Diese Aufstockung in Höhe von 4,9% ist dann von dem Geringfügig Beschäftigten selbst zu erbringen und wird vom Aushilfslohn abgezogen. Für diese Vorgehensweise ist zwingend erforderlich, dass die Option gegenüber dem Arbeitgeber schriftlich erklärt wird. Sie finden hierzu auf unserem Personalfragebogen eine entsprechende Abfrage.
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