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Rausch Steuerberatung
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  21.11.2012
21.11.2012



Notwendige Erhöhung der pauschalen Honorare auf Mandantenseite

Seit diesem Jahr sind bereits die Steuererklärungen elektronisch bei den zuständigen Finanzämtern einzureichen. Ab dem nächsten Jahr sind sodann auch die dazugehörigen Jahresabschlüsse elektronisch an das Finanzamt weiterzuleiten. Des Weiteren müssen ab dem 01.01.2013 Umsatzsteuer-Voranmeldungen authentifiziert an das Finanzamt übermittelt werden. Hierfür bedarf es eines bestimmten Verfahrens, welches unser Software-Anbieter DATEV zur Verfügung stellt. Aber auch im Bereich der Lohn- und Gehaltsbuchhaltung wird das elektronische Verfahren ausgeweitet. So hat der Arbeitgeber zukünftig den Lohnsteuerabzug nicht mehr aufgrund der Merkmale auf der Lohnsteuerkarte, sondern anhand von Elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen (ELStAM) vorzunehmen. Diese werden ihm von der Finanzverwaltung zum elektronischen Abruf zur Verfügung gestellt. Auch diese Verpflichtung übernehmen wir für unsere Mandanten. Allerdings bringt die zunehmende elektronische Abwicklung der Geschäftvorfälle steigende Kosten im Bereich der Softwaregestellung sowie Softwarewartung mit sich, die wir an unsere Mandanten zur Aufrechterhaltung des gewohnten Services weiterberechnen müssen. In den nächsten Wochen werden daher betroffene Mandanten über vorgesehene Anpassungen diesbezüglich schriftlich informiert.

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Änderungen bei den Minijobs

In Anlehnung an die allgemeine Lohnentwicklung sollen die Grenzen bei geringfügiger Beschäftigung von 400,00 Euro auf 450,00 Euro und bei der Beschäftigung in der Gleitzone von 800,00 Euro auf 850,00 Euro zum 01.01.2013 angepasst werden. Es bedarf allerdings noch der Zustimmung des Bundesrates bis das Gesetz vollständig in Kraft treten kann.

Darüber hinaus wird die bisherige Rentenversicherungsfreiheit für geringfügig Beschäftigte in eine Rentenversicherungspflicht umgewandelt. Künftig ist die Rentenversicherungspflicht für Minijobs daher die Regel. Hiervon kann sich der geringfügig Beschäftigte auf Antrag allerdings befreien lassen (Opt-out). Wir werden unsere Personalfragebögen entsprechend der neuen Gegebenheiten anpassen und bitten Sie, ab dem 01.01.2013 nur noch die aktuellen Personalfragebögen zu verwenden. Wird nicht explizit auf die Versicherungspflicht verzichtet, tragen die geringfügig Beschäftigten den Differenzbetrag zum Pauschalbeitrag des Arbeitgebers selbst und erhalten hierdurch einen geringeren Nettoauszahlungsbetrag.

Der rentenversicherungsrechtliche Status von Personen, die bereits vor dem 01.01.2013 geringfügig beschäftigt und damit versicherungsfrei waren, bleibt bestehen. Sie können aber auch ab dem 01.01.2013 freiwillig die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung wählen. Bitte teilen Sie uns frühzeitig mit, wenn Sie zum 01.01.2013 eine Anpassung der Versicherungspflicht oder der Verdiensthöhe bei bereits vor dem 01.01.2013 beschäftigten Minijobs wünschen.

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