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Rausch Steuerberatung
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  22.01.2009
22.01.2009





Höherer Abzug für haushaltsnahe Dienstleistungen und      Handwerkerleistungen ab 2009

Ab 2009 wird die Inanspruchnahme von haushaltsnahen Dienstleistungen noch stärker gefördert. So können maximal 4.000,00 Euro (20% von 20.000,00 Euro) pro Jahr von der festgesetzten Einkommensteuer in Abzug gebracht werden. Zu diesen haushaltsnahen Dienstleistungen gehören z. B.: Gartenpflegearbeiten, Beschäftigung von Reinigungskräften (z. B. Putzfrau, Fensterputzer), aber auch Umzugkosten, die durch die Beauftragung einer Umzugsfirma entstehen.

Von den haushaltsnahen Dienstleistungen werden Handwerkerleistungen abgegrenzt. Die durch die Beauftragung eines Handwerkers entstandenen Lohnkosten sind ebenfalls zu maximal 20% des Rechnungsbetrages von der Steuer direkt abzugsfähig. Hier hat sich der zuvor abzugsfähige Höchstbetrag von 600,00 Euro auf 1.200,00 Euro verdoppelt. Insofern können Rechnungen mit Lohnkosten bis zu einem Gesamtbetrag von 6.000,00 Euro eingereicht werden. Zu den Handwerkerleistungen zählen z. B. Tapezierarbeiten, Malerarbeiten, Erhaltungsarbeiten oder Modernisierungsarbeiten.

Aber Vorsicht! Für die Anerkennung der Kosten gilt, dass die Kosten sowohl für haushaltsnahe Dienstleistungen als auch für Handwerkerleistungen nur anerkannt werden, wenn eine schriftliche Rechnung erteilt wurde und die Bezahlung durch einen Kontoauszug des Bankkontos nachgewiesen werden kann. Barzahlungen sind demnach ausdrücklich nicht begünstigt!
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Besonderheiten bei Arbeitsverhältnissen zwischen nahen      Angehörigen

Der Gesetzgeber geht grundsätzlich davon aus, dass zwischen angehörigen Arbeitnehmern und dem verwandten Arbeitgeber eine Interessengleichheit gegeben ist. Anders als bei fremden Arbeitnehmern, wo davon auszugehen ist, dass beide Parteien auf die Einhaltung der Vertragsbedingungen bedacht sind, fehlt es bei Arbeitsverhältnissen zwischen Verwandten an dieser Voraussetzung. Um die Betriebsausgaben jedoch steuerlich berücksichtigen zu können, liegt es am Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis so zu dokumentieren, dass von einem Arbeitsverhältnis wie unter fremden Dritten auszugehen ist. Dementsprechend empfiehlt es sich, den Arbeitsvertrag in schriftlicher Form zu erstellen und das entsprechende Aufgabenfeld und die Arbeitszeit in diesem genauestens darzustellen. In regelmäßigen Abständen sollte zudem sowohl die geleistete Stundenanzahl, als auch die in dieser Zeit verrichteten Arbeiten in schriftlicher Form festgehalten werden. Nur so kann der Arbeitgeber dem geforderten Fremdvergleich standhalten.
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Begrenzung der Pendlerpauschale abgeschafft

Wie Sie sicherlich bereits über die Medien erfahren haben, wurde die Begrenzung der Kilometer für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ab dem 21. Kilometer rückwirkend für verfassungswidrig erklärt. Die Finanzämter sind angewiesen, sämtliche Bescheide innerhalb des ersten Quartals 2009 dementsprechend zu überarbeiten und die zuviel vereinnahmte Steuer wieder auszuzahlen.
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Keine Kürzung der Vorsteuer aus PKW-Kosten um 50%

Bereits im Newsletter September 2008 haben wir Sie auf die Möglichkeit der Wiedereinführung dieser bereits in der Vergangenheit kurzzeitig bestehenden Regelung hingewiesen. Heute können wir Ihnen zum Glück mitteilen, dass diese Vorschrift nicht zur Anwendung kommen wird und die Vorsteuer aus PKW-Kosten weiterhin zu 100% abzugsfähig bleibt.
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