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  24.07.2016
24.07.2016

Das Besteuerungsverfahren wird technisch, organisatorisch und rechtlich modernisiert

Der Deutsche Bundestag hat am 12.05.16 beschlossen, dass das Besteuerungsverfahren modernisiert werden soll. Folgende Änderungen sollen umgesetzt werden: Steuerpflichtige, die von Steuerberatern beraten werden, müssen zukünftig ihre Steuererklärungen nicht mehr bis zum 31.12. des Folgejahres beim zuständigen Finanzamt einreichen, sondern erst bis zum 28.02. des übernächsten Jahres. Auch bei Steuerpflichtigen, die nicht steuerlich beraten werden, verlängert sich die Frist um 2 Monate, so dass diese ihre Steuererklärung bis spätestens zum 31.07. des Folgejahres einzureichen haben. Diese Neuregelung gilt ab dem Steuerjahr 2018.

Gegen Steuerpflichtige, die ihre Steuererklärungen zu spät einreichen, wird dagegen zukünftig ohne Ermessensausübung ein Verspätungszuschlag in Höhe von 25,00 Euro pro Monat erhoben. Kein Verspätungszuschlag wird erhoben, wenn keine Steuer fällig ist bzw. eine Steuererstattung erfolgt. Für Rentner, die häufig nicht wissen, ob sie eine Steuererklärung einreichen müssen oder nicht, wurde eine Billigkeitsregelung beschlossen: Wer vom Finanzamt erstmalig zur Abgabe der Steuererklärung aufgefordert wird, für den wird der Verspätungszuschlag erst mit Ablauf der Nachfrist fällig.

Die Pflicht zur Vorlage von Belegen im Rahmen der Steuererklärung soll weitestgehend entfallen. Allerdings ist damit zu rechnen, dass bestimmte Belege im Bedarfsfall nachgefordert werden.


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