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18.03.2018



Aktualisierte Internetpräsenz

Gerne möchten wir Sie einladen unsere Internetseite unter der Rubrik Kanzlei/Team zu besuchen. Wir haben diesen Bereich aktualisiert und die neu hinzugekommenen Mitarbeiter entsprechend ergänzt.

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Kosten eines häuslichen Behandlungsraums einer Augenärztin sind nicht abziehbar

Nach neuer Rechtsprechung unterliegen die Aufwendungen eines Arztes für einen Notfall-Behandlungsraum im privaten Wohnhaus dem Abzugsverbot für ein häusliches Arbeitszimmer, wenn der Raum für Patienten nicht leicht zugänglich ist. Im entschiedenen Fall hatte eine Augenärztin zur Behandlung von Notfällen im Keller ihres privaten Wohnhauses einen Raum mit Klappliege, Sehtafel, Medizinschrank, mehreren Stühlen und medizinischen Hilfsmitteln eingerichtet. Da sie aber in ihrer Gemeinschaftspraxis über einen entsprechenden Arbeitsplatz verfügte, hat das Finanzamt den Ausgabenabzug für einen häuslichen Behandlungsraum abgelehnt. Nach der Begründung des Gerichts sind unter einer Notfallpraxis Räume zu verstehen, die erkennbar besonders für die Behandlung von Patienten eingerichtet und für jene leicht zugänglich sind. Die Einordnung als Praxis mit entsprechender ärztlicher Einrichtung kommt nur in Betracht, wenn die Räumlichkeiten über einen von den privaten Räumen separaten Eingang verfügen. Muss der Notfallpatient erst einen Flur oder eine Diele durchqueren, die dem Privatbereich unterfallen, fehlt es an der nach außen erkennbaren Widmung der Räumlichkeiten für den Publikumsverkehr und damit an der für die Patienten leichten Zugänglichkeit.

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Berücksichtigung von Fahrtkosten eines selbständigen EDV-Beraters von seiner Wohnung zur Arbeitsstätte beim Auftraggeber

Ebenfalls entschieden wurde, dass bei einem selbständigen EDV-Berater der regelmäßige Tätigkeitsort am Sitz des Auftraggebers (an dem die beruflichen Leistungen erbracht werden) seine Betriebsstätte darstellt, so dass die Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte mit der Entfernungspauschale (also Entfernungskilometer x 0,30 Euro) und nicht mit den tatsächlich angefallenen Kosten in Ansatz zu bringen sind.

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